Neues aus der Braunzone (2)

Heute: Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs

Es gibt so Tage da tun einem diese ganzen Deppen viel mehr leid als das man sie hasst. Heute ist ganz eindeutig so einer.

Neues von der NVP: Der sich derzeit in U-Haft befindliche (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) Bundesjugendführer Mario Aulabauer ist ausgetreten. Gut ein halbes Jahr war er im NVP-Vorstand – viel länger hats dort noch kaum wer ausgehalten.

Der zum Beispiel schon: Stefan Schmalnauer, 47, Bundeskassier. Allerdings dürfte er – wie aus den von der NVP veröffentlichten polizeilichen Vernehmungsprotokollen diverser ihrer Vorstandsmitglieder hervorgeht – derzeit untergetaucht sein. Seiner facebook-Seite entnehmen wir:

Durch den fortgesetzten und vorsätzlichen Hochverrat der Herrschenden in Österreich (und auch in der BRD) an dem Volk habe ich mich entschlossen, meine moralische Mitverantwortung an diesem kriminellen Treiben von mir zu weisen, indem ich die Selbstverwaltung der Regierung von Österreich bekanntgegeben habe.“

Aha. Das ist ja lieb von ihm. Und falls er je wieder aus dem Untergrund zurückkehrt, möge er sich doch bei uns melden, eventuell kennen wir einen Arzt, der ihm helfen kann.

Die Rest-NVP plant hingegen unverdrossen weiter: Für 8. Mai ist ein Trauermarsch angekündigt, wo man wieder mal ordentlich die Niederlage im Zweiten Weltkrieg bejammern will.

 „65 Jahre nach Ende des letzten Weltkriegs, fordern wir ein Ende des Schuldkults und die Einführung eines zentralen, parteiunabhängigen Trauermarsches

Also ein Trauermarsch, bei dem die Einführung eines Trauermarschs gefordert wird? Wieder eine Spitzenidee von der NVP. Interessanterweise haben schon eine ganze Reihe FP- und RFJ- Funktionäre ihr Interesse an einer Teilnahme zugesagt.

Die BUNTEN:

Auch wenn es den Gutmenschen und geistig verwirrten Hohlköpfen der Linken Seite nicht passt setzen wir alles daran das Verbot zu kippen. Da hindert uns auch kein Hetzartikel von Rachbauer und seinem Infoladen. Und wenn die Bunten erst mal im Stadtrat sind wer weiß wie lange es dann den Infoladen noch gibt…“

Ein Bunter im Stadtrat, das hätte schon was für sich, so wie ein Bergpavian im Cockpit eines Düsenjets. Über die Existenz des Infoladens hingegen braucht sich niemand Sorgen zu machen: Selbst wenn die Millionensubventionen seitens des Magistrats mal weg fallen sollten, es bleiben uns die dicken Schecks aus Israel;) – damit machen wir uns jetzt ein schönes Wochenende, welches wir auch allen LeserInnen wünschen.

https://kvinfoladenwels.wordpress.com/2010/01/04/neues-aus-der-braunzone-1/

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