10. Februar 2010: Der Platz des Februar 1934 in der österreichischen Geschichte – Vortrag mit Leo Furtlehner

Der 12. Februar 1934 gehört zu den Schlüsselereignissen der österreichischen Geschichte im 20. Jahrhundert und hat auch international viel Beachtung gefunden. Auch wenn die entscheidenden Entwicklungen und Ereignisse (wie Schattendorf, Justizpalastbrand, Ausschaltung des Parlaments, Verbot von Maikundgebungen, Schutzbund und KPÖ) schon vor den schicksalsträchtigen Februartagen stattgefunden haben.

Der letzte verzweifelte Versuch die Reste der Demokratie zu retten wurde blutig niedergeschlagen, gleichzeitig hat das austrofaschistische Regime damit auch den Weg zum Untergang Österreichs als eigenständigem Staat im März 1938 geebnet. Mit den Februarereignisse wurden auch in aller Deutlichkeit die Klassenfronten deutlich.

Aus heutiger Sicht ist für die etablierte Politik der Februar 1934 Anlass für Mythenbildungen wie etwa sich über Gräben hinweg die Hände zu reichen und war damit Basis nicht nur für den ausgeprägten Proporz in der Nachkriegsgeschichte sondern auch für die Sozialpartnerschaft. Die tieferen Ursachen für den aus dem Wesen der kapitalistischen Gesellschaft entspringenden Konflikt sollen damit wohlweislich ausgeklammert werden.

Leo Furtlehner ist Landessprecher der KPÖ und einer der versiertesten Kenner der Geschichte der oberösterreichischen ArbeiterInnenbewegung.

Eintritt frei.

Mittwoch 10. Februar 2010 um 19.30 im Infoladen Wels – Linke Buchhandlung, Anzengruberstr. 8

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