Buchpräsentation mit Daniel Mullis

Recht auf die Stadt
Von Selbstverwaltung und radikaler Demokratie
Unrast-Verlag, März2014

Immer mehr Menschen fragen sich, wem eigentlich die Stadt gehört. Nicht nur Modernisierungsverlierer, sondern auch Gruppen aus der Mitte der Gesellschaft, die bisher immer schon den Anspruch hatten, als Bürger mitbestimmen zu wollen, wenn es um die Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse ging. Die Protestbewegungen in den Weltmetropolen führen uns vor Augen, wem der öffentliche Raum eigentlich gehört. Denn der öffentliche Raum war in seiner Geschichte immer schon ein allen zugänglicher Raum, ein demokratisch strukturierter Raum. Gleichzeitig beobachten wir, dass immer weniger Menschen wirklich Zugang zu diesem öffentlichen Raum haben.

So stellt sich erneut die Frage nach dem Recht auf Stadt, die bereits im letzten Jahrhundert von vielen namhaften Philosophen und Soziologen diskutiert wurde.

Daniel Mullis wird in seinem Vortrag die Ideen des undogmatischen Marxisten Henri Lefebvre mit dem Konzept der radikalen Demokratie von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe in Verbindung setzen, um daraus Antworten für ein aktivistisches und praxisorientiertes Recht auf die Stadt zu gewinnen.

Im Anschluss kann und soll in einer gemeinsamen Diskussion der Bezug zu Wels hergestellt werden.

Die Veranstaltung findet auch am 21.10. in Linz (Willy*Fred, Graben 3) und am 23.10. in Salzburg (Infoladen Salzburg) statt.

Do., 22. 10. 15, 19 Uhr

nöfas:cafe, Schubertstr.9, 4600 Wels

Eintritt: Frei.

Recht auf die Stadt Plakat

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