Vortrag mit Judith Goetz: Rechte Frauen – Rechter Feminismus?

Auch wenn im medial verbreiteten Bild des österreichischen
Rechtsextremismus (immer noch) Männer dominieren, sind Frauen in den
unterschiedlichen Spektren des Rechtsextremismus aktiv. Die
Frauenpräsenz verbessert das Image nach Außen und erleichtert den
Eingang in zivilgesellschaftliche Bereiche, wie Elternbeiräte. Zudem
haben Themen aus den Frauenbewegungen auch Eingang in Debatten und
Politiken der extremen Rechte gefunden.
In einem einem Vortrag mit anschließender Diskussion soll aufgezeigt
werden, wie Männlichkeit und Weiblichkeit in der extremen Rechten
hierzulande verhandelt werden, sich Frauenbilder und „weibliche“
Aktionsformen entwickelt haben und wie aktuelle antifeministische
Politiken im Rechtsextremismus aussehen. Dabei kann beispielsweise ein
Re-Traditionalisierungstrend konstatiert und Anti-Gender-Mainstreaming
als Brücke zwischen extremer Rechte und Konservatismus der Mitte erkannt
werden.

Judith Goetz ist Literatur- und Politikwissenschafterin, Mitglied der
Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (www.fipu.at)
sowie der LICRA (Liga gegen Rassismus und Antisemitismus); zahlreiche
Artikel und Vorträge zu den Themenbereichen Rechtsextremismus,
Gedenkpolitik und Gedenkkultur in Österreich sowie zu feministischen/
frauenpolitischen Fragestellungen.

Wann: Montag, 1. Februar 2016, 19 Uhr
Wo: Cafe Nöfas, Schubertstr. 9, 4600 Wels

VerantalterInnen: Welser Initiative gegen Faschismus, Junge Grüne Wels, B.Freiung, Infoladen Wels

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26.12.@Alter Schlachthof Wels – If i can’t dance to it … No. XI

iicdti 11 Flyer VS

Getreu dem Motto If I can’t dance to it, it’s not my revolution wird beim nachweihnachtlichen Tanzbein-Schwingen kein Stein auf dem anderen bleiben: Wir freuen uns auf ein Cross-Over-Konzert für Solidarität und politischen Aktivismus!

Die Linzer Porn to Hula beehren uns mit stählernen Rock-Riffs und einer körperbetonten Show. Eine tanzbare Anti-These zu Fuckhead! Symbiotika aus Wien folgen mit pumpenden Rhythmen und querdenkende Reimen. Jennifer Gegenläufer aus Braunschweig hat die Gabe, Spieße umzudrehen und mit brachialer Kreativität menschenfeindliche Statements in Grund und Boden zu flowen. Bewegt euch! Ein Beat kommt selten allein!

Si no puedo bailar, no es mi revolución – Jeśli nie mogę tańczyć do niej, to nie jest moja rewolucja – ako nemogu uz to plesati, nije moja revolucija – ha nem tudok hozzá táncolni, akkor nem az én revolucióm – Ak na to neviem tancovať, nie je to moja revolúcia – Nuk është revolucioni im nëse unë nuk kërcej dot – Dans Edemeyeceksem Bu Benim Devrimim Değildir – Af Nh Toramen Az Nkarm Az Beresem Scher – غندما لإ آسطتطيع الرقص . هده ليست ثورتي

LET’S DANCE TO IT! Free entry for refugees!

Für die kulinarische Verköstigung sorgt in bewährter Manier die Pizzeria Panini!

Flyer zum Bewerben: iicdti 11 Flyer RS iicdti 11 Flyer VS

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Buchvorstellung: Autonome Theorien – Theorie der Autonomen?

Fr., 27. November, 19:00
BUCHVORSTELLUNG UND DISKUSSION
Autonome Theorien – Theorie der Autonomen?
Wo: FreiRaumWels, Altstadt 8, 4600 Wels

Autonome sind Teil vieler Bewegungen: Die Autonomia in Italien, die Autonomen in Deutschland, der Schwarze Block in den USA und zuletzt sogar in Ägypten. Sie gelten als der militante Flügel sozialer Bewegungen oder als Jugend- oder Subkultur. Trotzdem gab und gibt es eine lebendige Text- und Theorieproduktion.
In diesem Buch werden Theoriestränge vorgestellt, die in den autonomen Szenen diskutiert werden, abgehobener Zynismus wie die Wertkritik und die Antideutschen genauso wie Strömungen, die in frühere und aktuelle Bewegungen intervenieren wie der Operaismus, der Anarchismus, der autonome Antiimperialismus, der Insurrektionalismus und anderes. Am Beispiel konkreter Kämpfe und Auseinandersetzungen werden die unterschiedlichen Theoriegeschichten nachgezeichnet, die sich in Wechselwirkung mit dem autonomen Aktivismus entwickelten.

Robert Foltin schreibt über autonome Theorien und über soziale Bewegungen in Österreich.
robertfoltin.net

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Kundgebung gegen Rassismus mit Elizabeth T. Spira

Donnerstag, 5. November, um 19.00 Uhr im Pollheimerpark in Wels

Am Donnerstag, 5. November, um 19.00 Uhr führen die Stadt Wels und die Welser Initiative gegen Faschismus anlässlich des 77. Jahrestages der „Reichspogromnacht“ eine Gedenkkundgebung für die Opfer von Rassismus und Fremdenhass durch. Zu dieser Kundgebung vor dem Jüdischen Mahnmal im Pollheimerpark rufen mehr als 40 religiöse, politische, kulturelle und humanitäre Organisationen auf, darunter auch die katholische und die evangelische Kirche sowie die Gewerkschaften.

Begrüßen wird Bürgermeister Peter Koits. Die Fernsehjournalistin Elizabeth T. Spira hält die Gedenkrede. Der Schauspieler und Regisseur Hermann Schmid trägt das Gedicht „Sch‘ma“ von Primo Levi vor. Schlussworte spricht Laurien Scheinecker, Vorstandsmitglied der Welser Initiative gegen Faschismus. Für die musikalische Umrahmung sorgt Herwig Strobl.

Die Kundgebung soll ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Fremdenhass werden. Die Veranstalter laden alle, denen Demokratie und Menschenrechte ein Anliegen sind, zur Teilnahme ein! Die Kundgebung findet bei jedem Wetter statt.

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Mahnwache und Kundgebung: NIEMALS VERGESSEN! Nie wieder Faschismus!

Montag, 9. November 2015, 18 Uhr, Wien

Gedenkstein vor dem ehemaligen Aspangbahnhof
Platz der Opfer der Deportation/Leon Zelman Park (bei Ecke A.-Blamauerg./Aspangstr.), 1030 Wien

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten in Wien 42 Synagogen und jüdische Bethäuser, zahllose jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert, zerstört und beschlagnahmt. 6547 Juden wurden festgenommen und 3700 davon in das Konzentrationslager Dachau verschickt.

Hinter all diesen Daten, Zahlen und Fakten steht jenes unsagbar grauenvolle Leid, das in der „Reichskristallnacht“, im „Novemberpogrom 1938“ jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern von den nationalsozialistischen Machthabern angetan wurde.

Diese Nacht vom 9. zum 10. November 1938 war kein Randphänomen der Geschichte des Dritten Reiches, sondern ein Geschehen, dem zentrale Bedeutung zukommt.

Die „Reichskristallnacht“ war eine Hauptstation auf dem Weg der verbrecherischen nationalsozialistischen Judenpolitik zum Völkermord.

In den folgenden Jahren 1939-1942 wurden zehntausende österreichische Juden vom ehemaligen Aspangbahnhof in Vernichtungslager deportiert und kehrten nicht mehr zurück.

NIEMALS VERGESSEN!

Zu dieser Kundgebung rufen auf: Abg. z. LT Madeleine Petrovic; Abg. z. NR a.D. Karl Öllinger; Abg. z. NR Albert Steinhauser; Alternative und Grüne GewerkschafterInnen (AUGE/UG); ARGE Wehrdienstverweigerung, Gewaltfreiheit und Flüchtlingsbetreuung; BR Susanne Empacher – Kommunistische Partei Landstraße; Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en; Deserteurs- und Flüchtlingsberatung; Die Grünen Landstraße; Die Grünen Wien; Doron Rabinovici (Republikanischer Club); FSG-Betriebsgruppe der AK-Wien; Gewerkschaftlicher Linksblock (GLB); Grüner Klub im Rathaus; Infoladen Wels; Initiative Aspangbahnhof; Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG Wien); Kommunistische Partei Österreichs – Wien (KPÖ-Wien); KZ-Verband/VdA Bundesverband; Landesverband NÖ KZ-Verband/VdA; Landesverband Wien KZ-Verband/VdA; Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ); Niki Kunrath – Die Grünen Wien; Österreichische KZ-Vereinigung Buchenwald; Peter Menasse – Chefredakteur „Nu“; Pierre Ramus Gesellschaft; Prof. Rudolf Gelbard; Redaktion „Akin“; Republikanischer Club Wien – Neues Österreich; Romano Centro – Verein für Roma; Sozialistische Jugend Wien (SJ-Wien); Sozialistische LinksPartei (SLP); SPÖ – Bezirksorganisation Landstraße; SPÖ – Klub im Wiener Rathaus; SPÖ – Sektion Eurogate; Stv. BV Eva Lachkovics – Die Grünen Landstraße; Unabhängiges Antifaschistisches Personenkomitee Burgenland; Verein GEDENKDIENST; Verein Steine des Gedenkens für die Opfer der Shoa; Wiener ArbeiterInnen Syndikat (WAS)

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Veranstaltungshinweis: 15.10.: Vortrag mit Habitat Linz

„Do., 15. Oktober 2015, 19 Uhr
VORTRAG mit Habitat Linz
Posteinfamilienhaus – Selbstverwaltetes und solidarisches Wohnen
jenseits der Genossenschaft

Wo: FreiRaumWels, Altstadt 8, 4600 Wels
Veranstalter: Verein FreiRaumWels
Eintritt freiwillige Spende.

Das habiTAT – welches die Strukturen des Mietshäusersyndkat (D) endlich nach Österreich bringt – startet mit seinem ersten autonomen Hausprojekt. Es heisst Willy*Fred und ist Linzer*in.
Aus diesem gegebenen Anlass gehen die habiTÄTER*INNEN auf Tour und stellen die Syndikatsstruktur vor, welche – im altgenossenschaftlichen Sinn – selbstorganisierten und solidarisch gewirtschafteten Wohnraum realisiert. Es ist die konkrete Gestaltung einer Rechtskonstruktion, welche Häuser aus dem Spekulationsmarkt entzieht und selbstermächtigtes Leben für Alle – unabhängig der kapitalmäßigen Einlage und Status – ermöglicht.
In einem eineinhalb Stunden Vortrag stellen die habiTÄTER*INNEN und Willy*Fred-Aktivist*innen das Syndikatsmodell und das erste Hausprojekt vor und präsentieren allen interessierten mitTÄTER*INNEN und konkreten Direktkreditgeber*innen das Finanzierungs- und Nutzungskonzept. Danach gibts eine offene Diskussionsrunde in welcher alle Fragen von den habiTÄTER*INNEN gerne beantwortet werden.“

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10.10.2015: Demonstration

Ein weltoffenes Wels!

Wir haben es satt, dass Wels als das „braune Kaff“ seiner Wahlergebnisse wahrgenommen wird. Anders, als die Medien es vermuten lassen, sind wir da und mit uns unsere Offenheit und unser Mut zur Menschlichkeit, in Zeiten der Ausgrenzung und Überwachung.

Wir sind keine Partei oder Ideologie, wir sind die Vertreter einer bunten Mischung im Miteinander. Nach den Ereignissen der letzten Tage ist es Zeit das zu zeigen!

weltKomm am Samstag, 10.10. 2015 um 17:30 Uhr zum Bahnhofsvorplatz und feier mit uns!

Solidarität für ein weltoffenes Wels zeigen: Sozialistische Jugend Wels, AKS Wels, Junge Grüne Wels, Infoladen Wels, B.Freiung Wös, Kulturverein Waschaecht, Welser Initiative gegen Faschismus, OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus, Sozialistische Jugend Linz, AKS Linz, Junge Grüne Linz, Sozialistische Jugend OÖ, Junge Linke, Kulturplattform OÖ, SLP, KPÖ, …

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